• Michel

Die Welt ist VUCA, oder?

Aktualisiert: Nov 17

Wenn wir uns mit dem Thema New Work beschäftigen, stolpern wir früher oder später über VUCA. Was vielleicht klingt wie ein Lied der späten 70er Jahre (wie ging gleich nochmal dieser Tanz? 🤔), ist eigentlich nur eine Abkürzung, die uns erklären soll, warum heute alles anders ist und warum zudem alles noch viel schneller wird. Es ist eine Zusammenfassung dessen, was wir jeden Tag erleben, uns aber häufig nicht mal auffällt. Lasst uns also kurz und knapp dieses VUCA mal entdecken.


Beginnen wir mit der tatsächlichen Bedeutung von VUCA. Es ist ein Akronym für


Volatility – Unbeständigkeit

Uncertainty – Unsicherheit

Complexitiy – Komplexität

Ambiguity – Mehrdeutigkeit


Mit diesen Merkmalen wird unsere heutige Welt oftmals beschrieben. Was ist aber damit gemeint? Fangen wir mit der Unbeständigkeit an. Wenn wir uns überlegen, dass viele Unternehmen, die wir heute selbstverständlich in unserem Lebensalltag nutzen vor einigen Jahren noch gar nicht gab (Spotify, Netflix, AirBnB, TikTok etc.) dann wird einem die Dynamik bewusst. Diese Wahrnehmung wird durch die rasante, technologische Entwicklung noch gefördert. Zum Vergleich: Aktuelle Smartphones haben einen millionenfachen Arbeitsspeicher gegenüber dem Rechner der Apollo-Mission, also dem Flug zum Mond!


Die Unsicherheit rührt daher, dass kaum einer weiß was als nächstes passiert, welcher Trend hat Erfolg, welcher ist morgen schon keiner mehr. Auch das Thema FOMO (fear of missing out) spielt hier eine Rolle. Komplexität, also ein Kontext in dem mehr unbekannt als bekannt ist und in dem durch globale Verknüpfung es eine fast unzählige Vielzahl von Zusammenhängen gibt, lässt viele Themen unverständlich und „komisch“ erscheinen, weil kein Mensch auf dieser Welt jeden Zusammenhang überblicken und einordnen kann.


Zudem kommt auch noch die Mehrdeutigkeit hinzu. Scheinbar widersprüchliche „Fakten“ können von unterschiedlichen Standpunkten zu völlig anderen Erkenntnissen führen. Es können zwei Menschen, aus zwei Blickwinkeln, das gleiche Objekt betrachten, sehen aus jeweils ihrer Perspektive aber etwas anderes. Das bedeutende dabei: Beide haben recht! Wie geht man damit um?


Mit diesen Fragen beschäftigen sich unzählige Berater (Spoiler: Die Antwort soll wieder VUCA sein, allerdings steht es in diesem Zusammenhang für etwas anderes). Und auch wir im codeks beschäftigen uns mit diesem Thema: Wie wollen unsere Member zukünftig arbeiten? Was braucht 2022 ein erfolgreiches Unternehmen um 2023 noch existent oder noch erfolgreicher sein? Und was ist dann mit 2024?


Wir freuen uns über eure Meinung zu dem Thema. Lasst uns gerne an eurer VUCA-Welt teilhaben. 😊